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Das müssen Sie über aufdringliche Interstitials wissen

Oct 22, 2018 4:27:18 AM
Wie jedes Unternehmen aktualisiert auch Google ständig seine Arbeitsweise. In seinem Fall heißt das: wie es beim Ranking von Websites in seinen Suchergebnissen vorgeht.

Der Google-Algorithmus, heilig und streng geheim, ist der Schlüssel zu hochwertiger organischer SEO. Aber ihn umweht immer auch ein Hauch von Ungewissheit. Manchmal liegen Änderungen in verbesserten Techniken des Unternehmens begründet. In anderen Fällen will Google Websites daran hindern, sein System auszunutzen. Teils haben Änderungen den Grund, dass Google sich seine  Einnahmequellen erhalten will. Mitunter kommt von allem ein wenig zusammen. Vor kurzem hat Google die Art und Weise geändert, wie Websites, die Interstitials in einer aufdringlichen Weise nutzen, in seinen Suchergebnissen eingestuft werden. Damit wird in erster Linie auf das mobile Surfen im Internet abgezielt, da die Bildschirme mobiler Geräte deutlich weniger Platz bieten und Anzeigen deshalb störender sind. Was bedeutet das nun für Ihre Website, Ihre Inhalte und Ihre SEO?

Die Grundlagen

Zuallererst ist wichtig, zu verstehen, was ein Interstitial ist, falls Sie es nicht schon wissen. Die gebräuchlichste Form einer Interstitial-Anzeige ist das klassische Pop-up. Solche Anzeigen gibt es, seit jemand beschlossen hat, dass er im Internet Geld verdienen will – also vermutlich seit demselben Tag, an dem das Internet das Licht der Welt erblickt hat. Interstitials kommen auch in anderen Varianten vor: sogenannte Exit Intent Ads, Opt-In Ads und Sticky Banner Ads. Immer hindern sie Nutzer am Zugang zu den Informationen, die sie eigentlich suchen. Das gilt besonders für mobile Geräte, wo Werbung in jeder Form die Bildschirmfläche dominieren kann. Nicht immer sind solche Anzeigen schlecht. In manchen Fällen aber werden sie so verwendet, dass Nutzer sie als nervtötend oder unzumutbar empfinden.

Was wird als „aufdringlich“ angesehen?

Google ist der Ansicht, dass derartige Interstitial-Anzeigen zum Teil als aufdringlich – d. h. als zu störend – empfunden werden. Wir alle waren wohl schon einmal auf einer Seite, wo wir den Text gelesen haben und plötzlich eine Opt-in-Anzeige eingeblendet wurde. Dann sollen wir irgendetwas abonnieren, herunterladen oder etwas anderes tun. Aber das wollten wir gar nicht, sondern nur den Artikel lesen. Das ist aufdringlich. Oder wenn ein Popup den gesamten Bildschirm einnimmt und man zum Fortfahren eine Frage beantworten oder Daten eingeben muss. Oder es gibt eine sog. „Sticky“-Anzeige, die oben oder unten fest auf der Seite verankert ist, während man scrollt. Google möchte nicht, dass Sie sich auf diese Weise vermarkten.

 Warum tut Google das?

Hier wird es interessant. In den meisten Fällen möchte Google seine Nutzer auf Websites weiterleiten, die die besten Inhalte bieten und wo Nutzer die besten Erfahrungen machen. In der modernen Technik hat die Nutzererfahrung einen hohen Stellenwert. Google weiß, dass es so lange die führende Suchmaschine bleiben wird, wie es die besten Ergebnisse liefert. Google befürchtet, dass Besucher auf Websites, die Interstitial-Werbung auf mobilen Geräten anzeigen, womöglich unangenehme Erfahrungen machen. Das hat Google dazu veranlasst, das Ranking solcher Websites in seinen Suchergebnissen zu aktualisieren.

Zum Teil wird auch spekuliert, dass Google Nutzer davon abbringen möchte, Apps herunterzuladen, die anstelle des Web genutzt werden. Viele Websites versuchen, Besucher mit Anzeigen zum Herunterladen ihrer App zu bewegen. Durch Antippen der Anzeige kommt der Nutzer direkt in den App Store, wo er die App herunterladen kann. Das will Google nicht, da das Unternehmen Geld verdient, wenn Menschen das Internet nutzen, um auf Websites zuzugreifen. Rufen Nutzer eine Website nicht mehr auf, weil sie die App heruntergeladen haben, entgehen Google Einnahmen. Natürlich sagt Google das nicht ausdrücklich. Aber man unternimmt Schritte, mit denen man die Art und Weise, wie Unternehmen sich vermarkten, verändern will. Google hat diese Macht.

 Das müssen Sie tun

Seit die ersten Smartphones auf dem Markt sind, ist die mobile Nutzung des Internet auf dem Vormarsch, und daran wird sich nichts ändern. Google ist bewusst, wie wichtig der mobile Datenverkehr im Web für Sie und für das eigene Unternehmen ist. Im Jahr 2018 sollten Sie deshalb die Verwendung von Interstitial-Ads auf Ihrer Website überdenken. Vielfach wird empfohlen, dass diese Anzeigen nicht mehr als 30 % der Bildschirmfläche einnehmen sollten. Das ist eine recht drastische Beschränkung, wenn man bedenkt, dass die meisten Anzeigen verwenden, die 75 bis 100 % in Beschlag nehmen. Zudem werden Sie neue Wege finden wollen, um Ihre Besucher mit Ihren Aufrufen zum Handeln zu erreichen. Ziehen Sie in Betracht, „Opt-ins“ und Downloads in Online-Anzeigen zu verlagern.

 

Zweifellos wird Google bei seiner Beurteilung von Anzeigen, mit denen Websites versuchen, aus Besuchern Kunden zu machen, auch künftig aktuelle Entwicklungen im Auge behalten. Obgleich es wichtig sein kann, die Begründung zu kennen, noch wichtiger ist: einen Plan zu formulieren, an den man sich halten und mit dem man dennoch erfolgreich sein kann. Nehmen Sie sich Zeit und sehen Sie sich genau an, wie sich Ihre Website am PC und auf dem Handy verhält. Treffen Sie bei Bedarf schnellstens geeignete Maßnahmen, damit Google Sie nicht abstraft.




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